©Haba Senghe Tibet-Spaniel 2013/2014 / Burgstall 382 / 6290 Mayrhofen / Tirol - Austria / Tel.: +43-(0)5285-63970 / www.tibbies.at
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!!! Vorsicht, Gift !!!
Quelle
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Medikamente: Hochgiftig für Hunde können bestimmte Medikamente, die für den Menschen gedacht sind, sein. Also bitte niemals einfach so beim Hund anwenden! (Im Zweifel Tierarzt fragen!) Haushaltsgifte: Kochsalz: zu stark gewürzte Speisen - Durst, Erbrechen, Durchfall, Kolik, Muskelzuckungen, Krämpfe - bis hin zum Tod. Ratten-/Mäusegifte, auch Schneckenbekämpfungsmittel können tödlich sein! Parasitenhalsbänder und Shampoos - bitte aufpassen! Autoentfroster: schmecken und riechen süßlich und sind dadurch für Hunde interessant, aber hochgiftig - enthalten Ethylenglykol! Nikotin: Die Aufnahme des Giftes erfolgt in der Regel durch kauen bzw. fressen von Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in erster Linie Welpen betroffen, da diese wesentlich neugieriger sind als ältere Tiere und alles Mögliche ausprobieren. Trinkt der Hund aus einer Pfütze, in der ein paar Zigarettenkippen schwimmen, kann er sich auch dadurch vergiften und sterben. Anfangs kommt es zur Erregung, später zur Lähmung des Gehirns: Muskelzittern, Speicheln, Pupillenerweiterung, Untertemperatur, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps. Hochgiftige Algen + Abwässer Unkrautvertilger können giftig sein. Lebensmittel Schokolade: Schokolade enthält Theobromin - diesen Kakao-Inhaltsstoff können Hunde nicht abbauen, da ihnen das entsprechende Enzym fehlt. Schon der Genuss von ca. 1  Tafel Schokolade kann Vergiftungserscheinungen wie Muskelzittern, Mattigkeit,  Erbrechen und Durchfall hervorrufen. Größere Mengen können sogar den Tod –durch Herzversagen bedeuten. Die tödliche Dosis liegt bei 100 Milligramm pro Kilogramm  Körpergewicht. Doppelt so viel ist schon in einer Tafel Vollmilchschokolade enthalten. Am gefährlichsten sind dunkle Schokolade, Kuvertüren und Kakaopulver. Z.B. in 30 Gramm Vollmilchschokolade sind 70 Milligramm Theobromin, in 30 Gramm Zartbitterschokolade etwa 450 Milligramm und in 30 Gramm Backschokolade oder Kakaopulver sind bis 600 Gramm Theobromin. Schon eine Tafel Vollmilchschokolade kann einen Pekinesen umbringen, eine Tafel Edelbitter kann für einen mittelgroßen Hund zuviel sein. Auch stark koffeinhaltige Getränke (z.B. Kaffee oder Cola) können für Hunde giftig sein. Unter anderem deshalb, weil bei ihrem Abbau im Körper Theobromin gebildet wird. Die Vergiftungssymptome nach Koffeingenuss sind bei Hunden dieselben, wie bei Schokolade. Im Vergiftungsfall muss der Hund sofort zu einem Tierarzt. Ideal ist, wenn Sie wissen, was er gefressen hat, bzw. dem Arzt vielleicht sogar Packung oder/und Inhalt mitbringen können. Weintrauben und Rosinen: Weintrauben und Rosinen können für Hunde das pure Gift sein. So warnen unabhängig voneinander ein amerikanisches  (ASPCA’s Animal Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons Information Service) Zentrum für Vergiftungsfälle bei Tieren. Beide Zentren sammeln alle Daten über Vergiftungen bei Tieren, die ihnen von Tierärzten übermittelt werden. Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen – Leckereien,  die man eigentlich als harmlos einstufen würde. Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen. Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere. Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Hunde zur Entgiftung rasch zum Erbrechen gebracht werden. Eventuell kann man mit Aktivkohle das Gift im Darm binden. Dabei muss der Tierarzt vor allem dem drohenden Nierenversagen vorbeugen. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden. Noch weiß man sehr wenig über die Ursache dieser Vergiftungen. Denn außer dem Verzehr von Weintrauben wiesen sie keine Gemeinsamkeiten auf: Die Vergiftungsfälle ereigneten sich nicht in einer speziellen Region. Weintrauben und Rosinen gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Deshalb gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es tatsächlich die Früchte sind, die die Vergiftungen bei den Hunden ausgelöst haben. Sie vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher als frische Trauben sind, weil sie den giftigen Stoff in konzentrierter Form enthalten. Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 g Trauben pro kg  Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass ca. 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben. Wichtig ist, die Hunde nicht erst auf den Geschmack zu bringen, damit sie sich nicht selbst bedienen. In geringeren Mengen verzehrt können die Trauben evtl. auch zum Darmverschluss führen. Zwiebeln (roh, gekocht oder getrocknet): Enthalten das für Hunde  giftige Alliin, eine Schwefelverbindung, die die roten Blutkörperchen platzen läßt. Knoblauch / Bärlauch Knoblauch enthält z.B. N-Propyldisulfid, das zu lebensbedrohlichen Blutbildveränderungen beim Hund führt. Kleine regelmäßige Gaben von Knoblauch führen zu Blutarmut. Giftstoff: Allicin Symptome: Erbrechen, Durchfall, Atemfrequenz und Herzschlag beschleunigt, Blutbildveränderung, Blutarmut, Gelbsucht, Blut im Urin Avocado: Das Fruchtfleisch wie auch der Kern der  Avocado ist giftig. Persin wirkt sich irreparabel schädigend auf die Herzmuskulatur aus. Giftstoff: Persin Symptome: Durchfall, Erbrechen, Husten, Atemnot, Herzrasen, Ödeme, Bauchwassersucht. Nüsse: Haben generell einen sehr hohen Phosphorgehalt, der die  Nieren stark belastet und sind daher als regelmäßiger Bestandteil der Futterration ungeeignet. Gegen eine gelegentliche Nuss spricht aber nichts. Wie immer wichtig: die Menge. Bei Walnüssen geht es hauptsächlich um vom Baum gefallene, feuchte Walnüsse, die einen giftigen Schimmelpilz enthalten könnnen, der zu Nervenkrämpfen führt. Alkohol: Der Hund kann Alkohol nur langsam und unvollständig abbauen. Giftstoff: Ethanol Symptome: starkes Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Taumeln, Krampfanfälle, Fieber. Bohnen: Rohe Bohnen enthalten das Toxin Phasin, was im Dünndarm die Proteinbiosynthese hemmt. Bohnen sind für Mensch und Hund nur gekocht genießbar. Giftstoff: Phasin Symptome: Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Kolik, Fieber, Kollaps, verminderte Urinausscheidung, Leberschwellung, Milzschwellung, evtl. Gelbsucht. Rohe Kartoffeln / Aubergine / Tomate: Kartoffeln, Auberginen und Tomaten sind Nachtschattengewächse. Diese enthalten den Giftstoff Solanin. Rohe Auberginen und Kartoffeln dürfen grundsätzlich nicht an Hunde verfüttert werden. Der Solaningehalt in der Schale von z.B. Grill- oder Pellkartoffeln ist sehr hoch. Kartoffeln nur geschält verfüttern. Rohe Tomaten dürfen nur überreif an Hunde verfüttert werden. In den grünen Stellen der Tomate ist das Solanin zu finden. Giftstoff: Solanin Symptome: Erbrechen, Durchfall. Macadamia-Nüsse: Für den Hund sind auch die essbaren Sorten giftig. Die nicht essbaren Sorten enthalten cyanogene Glykoside, die durch langes Auslaugen entfernt werden können. Giftstoff: Die Ursache ist noch nicht bekannt. Symptome: Schwäche, Erbrechen, Fieber, Gangstörungen, Lahmheit. Schweinefleisch: Schweinefleisch nie roh verfüttern!!! Das gilt auch für alle Rohwurstwaren wie etwa Salami und co.!! Bei Schweinefleisch besteht die Gefahr einer Infektion mit dem für Hunde tödlichen Aujetzki-Virus  (ein Herpesvirus). Giftstoff: Aujetzki-Virus Symptome: Erst nach 2 bis 9 Tagen treten erste Symptome auf. Appetitlosigkeit, Erbrechen, Speicheln, Schluckbeschwerden, Unruhe, unsicherer Gang, Koordinationsschwierigkeiten, Fieber, Juckreiz, Lähmungen der Kopfmuskulatur, Wesensveränderung, Tobsuchtsanfälle, heftige Atmung, Bewusstlosigkeit. Diese Erkrankung ist nicht heilbar! Obstkerne: Eine Gefahr geht von Früchten der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose, etc.) aus. Eine Vergiftung tritt aber nur auf, wenn einerseits die Kerne geknackt/zerbissen werden und andererseits eine genügend große Menge auf einmal aufgenommen wurde. Dies ist in der Regel nur bei unkontrollierter Aufnahme von Fallobst möglich. Die enthaltene Blausäure führt zu Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Fieber, weiterhin zu auffallend roten Schleimhäuten, hellroter Farbe des venösen Blutes, Atemnot, Krämpfe und Schwäche. Süßstoff: Durch Süßstoff (Xylit) kommt es zu einem drastischen Absinken des Blutzuckerspiegels, da Xylit eine erhöhte Ausschüttung des körpereigenen Insulins im Blut hervor ruft. Giftstoff: Xylit Symptome: Schwäche, Koordinationsprobleme, Krämpfe, evtl. Leberschäden.                                                                                                                                                                   Pflanzen Neugierige Hundewelpen knabbern gerne an einem Blatt oder Zweig oder buddeln frisch gesetzte Blumenzwiebeln wieder aus und nagen daran herum. Manche Hunde haben vielleicht Langeweile und nagen Pflanzen an. Alkaloide sind z.B. in Lilien, Narzissen und Maiglöckchen - allein eine Zwiebel wäre schon in der Lage einen Hund zu töten. Saponine - viele Palmenarten wirken auf das zentrale Nervensystem und auf die Schleimhäute. Maiglöckchen und Holunder gehören zur Gruppe der Glykoside (z.B. Digitalis aus dem Fingerhut). Holunder ist als Stöckchen für den Hund hochgiftig. Wichtig ist es für den Tierarzt, die Uhrzeit der Aufnahme, die Menge und den Namen der Pflanze zu wissen. Dies kann lebensrettend sein. Oleander: Alle Pflanzenteile des Oleanders enthalten ein herzwirksames Toxin. Bei Hund und Katze kommt es zunächst zu Magen-Darm-Problemen (Speicheln, Erbrechen, Durchfall), weiterhin zu Herzrhythmusstörungen, Vorhof- und Kammerflimmern und letztlich Herzstillstand. Daneben zeigen die Tiere allgemeine Symptome wie Untertemperatur, Krämpfe, Atembeschwerden und Husten. Rhododendron und Azalee: Diese beiden Pflanzen enthalten ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung führen.   Hortensie: Hierbei sind auch die getrockneten Pflanzenteile giftig. Die in der Regel weniger dramatische Vergiftung zeigt sich durch Magen-Darm-Störungen mit blutigem Durchfall, Zittern und allgemeiner Schwäche (Schwanken).   Goldregen Giftige Teile sind v.a. die Samen, aber auch Wurzeln und Äste, die einen süßlichen Geschmack haben sollen. Die Vergiftungssymptome treten schon nach wenigen Minuten in Erscheinung, in Form von heftigem Erbrechen, Durchfall, Kollaps und epileptiformen Anfällen.   Eibe Die gesamte Pflanze, einschließlich der Samen ist hochgiftig. Die einzige Ausnahme bilden die roten Beeren, deren Fleisch ungiftig, deren Samen aber wiederum toxisch ist. Als tödliche Dosis beim Hund gelten z.B. 30g der Nadeln. Die Tiere zeigen Erbrechen, Durchfall, Fieber und Kollaps. Die Pupillen reagieren nicht mehr auf hell-dunkel und man beobachtet Unterhautblutungen, Atemnot, Koma und Tod.   Buchsbaum: Dank des bitteren Geschmacks werden frische Pflanzenteile selten aufgenommen, gefährlich ist aber auch die getrocknete Pflanze (z.B. In Floristikgestecken). Beim Hund beträgt die tödliche Dosis 5g Blätter pro kg Körpergewicht. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Erregungszustände und Krämpfe, sowie Lähmungen. Der Tod tritt durch Lähmung der Atmung ein.   Mistel: Einige Stunden nach Giftaufnahme zeigen die Tiere Erbrechen, Durchfall, Fieber und starken Durst, Krämpfe, Bewegungs- und Sensibilitätsstörungen, Koma und Herzstillstand.   Philodendron, Dieffenbachia und Fensterblatt (Monstera): Unter anderem ist ihr hoher Gehalt an Oxalsäure (in erster Linie als kleine Oxalat-Nadeln vorliegend) schädlich. Wird die Pflanze verletzt, so dringen diese Nadeln in Haut und Schleimhäute der Tiere ein und verursachen dort sehr rasch starke, schmerzhafte Schwellungen. Durch diese schnelle Reaktion wird meist eine weitere Giftaufnahme automatisch verhindert. Lokale Symptome sind Rötung, Schwellung und Geschwürbildung in der Mundschleimhaut und auf der Zunge. Dies führt zu brennenden Schmerzen, Kopfschütteln, Speicheln, reiben mit den Pfoten am Maul, Versuche zu Trinken und Unfähigkeit,  Nahrung aufzunehmen. Später kommt es an der Schleimhaut zu  Blasenbildung. Nach Abschlucken der Giftstoffe kommt es zu Erbrechen und Durchfall, gefolgt von Mattigkeit, unsicherem Gang, Lähmung der Hinterbeine, Muskelzittern, Krämpfen bis hin zum Koma. Teilweise können Schwellungen des Kehlkopfes mit hochgradiger Atemnot auftreten. Gelangen Pflanzensäfte ins Auge, so entzündet sich dieses stark. Das Auge wird zugekniffen, tränt und schwillt deutlich an. Die Abheilung dieser Augenentzündung dauert durchaus 3 - 4 Wochen.   Yuccapalme, Drachenbaum und Bogenhanf: Die Pflanzensäfte beinhalten Gifte, die zu Schleimhautreizungen und Hämolyse (Zerstörung der roten Blutkörperchen) führen können. Die Tiere reagieren mit Zahnfleischentzündung, Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Nachfolgend sind Untertemperatur, Bewegungsstörungen und Blutungen zu beobachten. Ein komatöser Zustand ist möglich. Gummibaum, Birkenfeige (Ficus benjamini) und ähnliche Hunde zeigen Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Außerdem Fieber schwankenden Gang und Krämpfe. Bei Katzen kann ein tödliches Nierenversagen folgen.   Weihnachtsstern: Der Saft dieses Wolfsmilchgewächses verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut, Erbrechen und Durchfall. Weiterhin Muskelzittern, schwankenden Gang, Kreislaufversagen und Lungenödeme. Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so entstehen starke Entzündungen. Alpenveilchen: Die Konzentration giftiger Substanzen ist in den unterirdischen Pflanzenteilen (Knolle) am höchsten, so dass durch die oberirdischen Anteile kaum Vergiftungen auftreten. Es kommt zu Reizungen der Schleimhäute, erbrechen und Durchfall, Untertemperatur und Bewegungsstörungen.   Becherprimel: In den Drüsenhaaren dieser Pflanze inklusive ihrer Zuchtformen befindet sich ein starkes Kontaktallergen. Nach Sensibilisierung sind allergische Reaktionen der Haut, der Bindehäute und des Atmungsapparates zu beobachten,  die Stunden bis Tage andauern. Brunfelsie: Die enthaltenen Giftstoffe beeinträchtigen das Nervensystem. Entsprechend beobachtet man (neben Speicheln, Erbrechen und Durchfall) Störungen desselben: Krämpfe und Übererregbarkeit bzw. Muskelsteife, fehlende Reflexe, Atemnot und Koma. Aronstabgewächse Anthurie, Spathiphyllum- betroffen ist die Schleimhaut; Todesfälle möglich Efeugewächse Efeu, Aralie- betroffen ist der Kreislauf, Todesfälle nach Verzehr häufig   Liliengewächse Lilien- betroffen sind Schleimhaut, Nieren, Todesfälle nach Verzehr häufig Maiglöckchen, Narzissen, Tulpen- betroffen sind Herz, Schleimhaut, Todesfälle möglich Amaryllis, Clivie- betroffen sind Haut, Schleimhaut, Todesfälle möglich   Palmfarne Sagopalme- betroffen sind Leber, Nieren, Nerven; Todesfälle möglich Außerdem Bittersüßer Nachtschatten: stark giftig ++ Fingerhut: sehr stark giftig +++ Holunder: schwach giftig (+) Amaryllis belladonna: stark giftig ++ Osterglocke: giftig + Rizinus: sehr stark giftig +++ Schwarzer Nachtschatten: stark giftig ++ Trompetenbaum: sehr stark giftig +++ Wandelröschen: giftig + Auch Belladonna (Tollkirsche) und Brechnuss (Strychnos Nux vomica) sind für Hunde tödlich! Das gilt allerdings nicht in homöopathischer Dosierung, dabei aber trotzdem vorsichtig anwenden. Giftig bei Berührung ist auch die Herkules-Staude (Riesenbärenklau). Sie führt zu verbrennungsähnlichen Erscheinungen,  insbesondere unter Lichteinwirkung (phototoxische Reaktionen).
(Ich kann nicht garantieren, dass diese Liste vollständig ist.)
Die kleinen Löwen vom Zillertal