©Haba Senghe Tibet-Spaniel 2013/2014 / Burgstall 382 / 6290 Mayrhofen / Tirol - Austria / Tel.: +43-(0)5285-63970 / www.tibbies.at
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Die kleinen Löwen vom Zillertal
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Tibetische Gebetsmühlen
                                Everest                                                                                                                                             Karpo
Wahrscheinlich als Folge von Krankheiten verstarben anfang des 20. Jahrhundert fast alle tibet Spaniel in England, so dass die Rasse zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg so gut wie ausgestorben war. Nach dem 2. Weltkrieg, schickte die Tochter  von mrs. Greig ihrer Mutter neue Tibetische Spaniel aus Indien und Tibet. Diese wurden unter den Zwingernamen und Ladkok Lamleh gezeigt. Zur gleichen Zeit bekamen Sir Edward und Lady Wakefield in Indien die Hündin Mughiwulli zum Geschenk.Sie hatte stehende Oren, aber dennoch wurde sie in Indien Champion.
                                                                     Lama                                                                                                                          Luna
Quelle: "Dogs of Tibet and the History of the Tibetan Spaniel" (mrs. Ann Wynyard)
Im Jahre 1958 wurde in England, die Tibet Spaniel Association aufgestellt, die im Jahr 1961 den erste FCI Rassestandard feststellte. In Österreich wurde der erste Tibet-Spaniel im Jahr 1971 eingetragen, der 1. Wurf war 1983.  
Wer den Tibet Spaniel zum ersten Mal zieht, wird denken, dass er es  etwa mit einer  Pekinesen-Kreuzung  zu tun hat. Allerdings ist der Tibet-Spaniel, auch bekannt  als" tibetischen Gebet Hund, tibetischer Kloster Hund oder Mönchs Hund, einer der ältesten kleinen  Rassen . Der kleine Löwenhund hat sich seit ältester Zeit im tibetischen  Hochland kaum verändert. Diese Hunde waren in buddhistischen Ländern sehr wertvoll, weil man glaubte,  sie seien die Reinkarnation  vom Löwen Buddhas .  In China und in Tibet züchtete man kleine Hunde nach den Vorstellungen des spirituellen Löwen.
                    Legenden.... Die heiligen Schriften der Tibeter erzählen die Geschichte von Buddha Majusri, dem Gott des Lernens  den stets ein kleiner Ha-pa-Hund, ein Schosshund, begleitete. Er konnte sich in einen Löwen verwandeln, auf dem der Buddha ritt.   Chinesische Legende zur Entstehung: Vor langer Zeit lebte ein König unter den Löwen,  der sich in ein Äffchen verliebt hatte und es heiraten wollte.  Doch dazu war die Einwilligung von Ah Chu, dem Schutzpatron der Tiere notwendig. Ah Chu gab die Bewilligung zur Heirat unter der Bedingung, dass der Löwe Macht und Größe seiner Liebe opfere. Der Löwe willigte ein und schenkte für immer sein Herz dem kleinen Äffchen.   Dieser merkwürdigen Ehe entspross der Löwenhund. Seine unergrüdnlichen, tiefblickenden Augen mit dem menschlichen Ausdruck hat er vom  Äffchen, die vornehme Würde und die prachtvolle Mähne vom Löwen geerbt. Im Französischen wird der Tibetan Spaniel oft „le chien singe“, der Affenhund, genannt.
Eine weitere Legende besagt , dass der Tibet-Spaniel sei entstanden , als man einen jungen Adler genau in dem moment berührte als dieser aus dem Ei schlüpfte...
                             Zur Geschichte... Es wird vermutet, dass der Tibet-Spaniel der Vorfahr der andere orientalische Rassen wie dem Pekinesen, Japanischem Spaniel und Lhasa Apso ist. Wenn Sie alte Bilder von Pekinesen sehen, ist die Ähnlichkeit mit einem Tibet-Spaniel über-deutlich. Was den Japanischen Spaniel betrifft Die chinesisch-tibetische Bevölkerung des Königreiches Silla auf der koreanischen Halbinsel wurde Tschin-Tschin genannt. Der Name wurde später  auch an den  japanischen Spaniel gegeben .  Es wird gesagt, dass irgendwann ein Tibet Spaniel an den Kaiser von Japan geschenkt wurde. und sie damit auch die Vorfahren der japanischen Spaniel seien. In Nester von Lhasa Apso kommt gelegentlich ein "Prapso 'vor.  der einem Tibet-spaniel sehr ähnlich sieht,er hat eine viel kürzeres Fell als der "normale" Lhasa.Apso In Tibet kamen die feinsten und kleinsten Hunde -die als Glücksbringer galten-zum Adel die sie wiederum an die buddhistischen Mönche in den Klöstern verschenkte, wo sie als Wachhunde sehr geschätzt wurden, die oft zusammen mit dem Lhasa Apso auf den Klostermauern lagen oder liefen und laut bellend die Ankunft von  Fremden angekündigten und dabei die großen Tibet-Mastiff (Do-Khyi) alamierten.  Sie wurden von den Mönchen auch als eine art "Wärmeflasche" während der langen Meditationen in den kalten Klostern genutzt.Der Dalai Lama, verschenkte die Tibet-Spaniel an Weltliche oder Geistliche Führer, auf diese weise wurden sie in der ganzen Welt verbreitet. Der Tibet Spaniel (genauer gesagt seine Vorläufer), der ursprünglich aus dem Brahmapoutra-Tal stammt (der Brahmapoutra ist ein Fluß,  der auf dem tibetischen Hochplateau entspringt), hat nicht nur überall in Tibet Wurzeln geschlagen, sondern auch in Indien und im Fernen Osten.Zum ersten Mal wurde ein solcher Hund im 8. Jahrhundert erwähnt. Damals lebten mehrere Exemplare im Königreich von Silla, in Korea; sie waren ein Geschenk des japanischen Kaisers. Durch archäologische Funde ist bekannt, dass kleine, dem Tibet-Spaniel ähnliche Hunde, auch schon während der Shang-Dynastie existiert haben denn sie wurden als Verzierungen auf Keramik aus dieser Zeit dargestellt. Diese Hunde haben jedoch eine etwas längere Schnauze, gerade Beine und kürzere Haare als die heutige Tibet Spaniel. In Tibet und auch Bhutan findet man heute immer noch TS,  die sich allerdings in Größe, Haarlänge und Nasenlänge unterscheiden,  je nach Herkunftsgebiets. In Westtibet waren sie etwas größer  und langhaariger, je weiter Richtung China, waren die Hunde kleiner und kurznasiger. Es ist fast unmöglich, herauszufinden, wann genau der erste Tibet Spaniel nach England kam. Möglich ist dies schon vor 1895 gesehen als Segler aus dem Fernen Osten zurück kamen und "Ching" mitbrachten. Bereits im Jahre 1898 wurde von Frau A. Mc. Laren-Morrisons ihr "Everest" als Rasse ausgestellt und wurde dieser Tibet Spaniel genannt. Soweit bekannt waren die  ersten durch ihr importierten tibetischen Spaniel, die aus den Klöstern Tibets kamen schwarz-weiß. Aus diesen hat mrs. McLaren die Fell-Farben Zobelbraun (jetzt als Schokolade bezeichnet) und rot (Ruby) gezüchtet.
Es gibt eine Legende, die besagt , dass die tibetische Spaniels  in buddhistischen Klöstern zum drehen der Gebetsmühlen gehalten wurden. Gebetsmühlen sind Mühlen,  in denen ein gerolltes Papier mit Gebeten drauf sind. Man glaubte, dass,  wenn die Mühlen liefen, diese in de Himmel fuhren. Es war daher wichtig, die Mühlen in bewegung zu halten, aber wenn man sich die Gebetsmühlen genauer anschaut erscheint dies eine unmögliche Aufgabe. Was sehr wohl eine Tatsache ist , dass der Tibet Spaniel sehr gut in der Lage ist auf seinen Hinterbeinen zu stehen und mit den Vorderbeinen drehende bewegungen zu machen. Dies können sie sehr lange durchzuhalten, zum Beispiel, wenn sie um ein Lekkerli betteln.
England war wie bei den anderen tibetanischen Rassen auch, das erste europäische Land, in dem der Tibet-Spaniel gezüchtet wurden.
Im Jahr 1906 in einem Artikel der Illustrierten "Kennel News" wurde erwähnt das mrs. Walker, zusammen mit mrs. McLaren die einzigen in England  waren, die Tibet Spaniels hätten. Warum der Tibet Spaniel, trotz des Lobes für die Rasse in den "Kennel News" in den Jahren 1900 bis etwa 1930 nicht beliebter wurde ist jedoch nicht klar. Die erste Tibet Spaniel "Lhasa" wurde im Jahre 1905 von Herrn Frank Wormald mit nach England gebracht. Im Jahr 1908 importierte Frau Corfield-Wilmot in Amerika aus Lhasa einen Tibet Spaniel Rüden Lama, und eine Junge Hündin, Luna. Diese beiden sind etwa 1911 nach England gekommen, die Hunde sind heute ausgestopft und im Britischen Museum zu sehen. -Dogs of the last hundred years in the Britisch Museum (Natural History)-                  
Mughiwulli
Sie bekam zusammen mit dem Rüden Tashi, aus dem Kloster in Tashigong in Westtibet, zwei Würfe von je vier Welpen. Ein Zobel Rüde Lama und die Hündin Dolma gingen mit den Wakefields mit nach England, als diese Indien verlassen haben.
Zwei weitere Hunde aus diesem Wurf: der Rüde Garpön und das black and tan weibchen Potala, kamen in den Besitz von Herrn und Frau Hawkins, die sie zur gleichen Zeit mit nach England brachten.  Diese Hunde waren zusammen mit dem aus vor dem Krieg stammende Skyid die Grundlage für den Tibet-Spaniel, wie wir sie heute kennen. Lady Wakefield gezüchtet nur mit ihren eigenen Linien. Also bis 1968, als Frau. Ann Wynyard zusammen mit mrs. Forbes die Weibchen Yashodara und Dikki Dolma aus reinen tibetische Linien importierten gab es keine weiteren Importe mehr. Diese beiden Hündinnen haben viel zu der Rasse beigetragen. Frau. Wynyard importierte im Jahr 1970 wieder eine Hündin, dieses Mal aus Honolulu (Hawaii), danach importierte sie noch mehrere Weibchen. Sie ist die berühmteste Tibet-Spaniel Züchterin, und schrieb mehrere Bücher über den Tibet Spaniel, unter dem Zwingernamen "Braeduke " hat sie viele Champions gezüchtet. Frau. Wynyard blieb bis ins hohe Alter in der Zucht aktiv ist, sie verstarb 2006.
Geschichte  und Legenden des Tibet-Spaniel.
Die kleinen Löwen vom Zillertal