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                 !!!Checkliste vor dem Hundekauf !!! Ein Hund wird Ihr Leben verändern, darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Daher ist es wichtig,  sich die Anschaffung eines Hundes ganz genau und ohne Illusionen zu überdenken. !Einen Hund holt man sich nicht spontan, aus einer Laune heraus, ein Welpe, und mag er noch so süß sein, gehört nicht unter den Weihnachtsbaum,  und ein Hund gehört nicht deshalb ins Haus, weil die Kinder gerne einen hätten und sich schon drum kümmern werden! Überlegen Sie daher sorgfältig, ob Sie tatsächlich bereit sind, Ihren Alltag für viele Jahre umzukrempeln und mit einem Hund zu teilen. Die folgende Liste stellt einige Fragen, die Sie sich selbst ganz ehrlich beantworten sollten.    Darf ich in meiner Wohnung Hunde halten? Was steht im Mietvertrag? Klären Sie unbedingt vorher, ob Ihre Wohnsituation Hundehaltung erlaubt. Lassen sie sich vomVermieter gegebenenfalls schriftlich eine Zustimmung zur Hundehaltung geben, um vor  unliebsamen Überraschungen sicher zu sein.    Hat jemand eine Allergie gegen Tierhaare? Auch das sollte sicherheitshalber vor Anschaffung des Hundes geklärt werden. Nichts ist schlimmer für alle Beteiligten, wenn man sich nach ein paar Wochen von seinem Hund wieder trennen muss, weil ein Familienmitglied allergisch auf Tierhaare reagiert.    Bin ich bereit und in der Lage, mich die nächsten ca. 16 Jahre um den Hund zu kümmern?  Die Anschaffung eines Hundes ist eine Entscheidung, die die nächsten Jahre ihres Lebens beeinflussen wird. Natürlich weiß niemand, was in 10 Jahren sein wird, aber die grundsätzliche Bereitschaft, sich über lange Zeit um seinen Hund - auch wenn er alt wird - zu kümmern ist eine  Grundvoraussetzung, wenn man daran denkt, sich einen Hund zuzulegen.    Sind Sie bereit, sich in den ersten Wochen rund um die Uhr um den Hund zu kümmern? Besonders bei Welpen ist es hilfreich, wenn der Hund alle zwei bis drei Stunden Auslauf erhält,  damit er schnell stubenrein wird. Besonders Welpen und jüngere Hunde verlangen viel Geduld - Sind Sie ein eher  phlegmatischer Mensch und cholerische Ausbrüche sind Ihnen fremd?    Bin ich bereit meinen Tagesablauf auf den Hund einzustellen? Der Hund muss regelmäßig nach draußen, er braucht Beschäftigung und Zuwendung, muss gefüttert und gepflegt werden, - all dass kostet Zeit, und zwar über den ganzen Tag verteilt. Ein Hund verändert Ihren Tagesablauf, - das ist sicher. Wenn Sie keine Veränderung wollen, dann schaffen  Sie sich keinen Hund an. Vorallem Welpen brauchen intensiven und unmittelbaren Kontakt zum Menschen - und zwar wann immer er es möchte. Diese Phase reicht bis zu einem Alter von etwa 6 Monaten, manchmal auch länger. Doch auch bei einem erwachsenen Hund ist  zu gewährleisten, dass er nicht den ganzen Tag allein verbringen muss, bevor Herrchen und  Frauchen  dann irgendwann von der Arbeit heimkehren: Ein Einzelhund sollte nie länger als vier bis fünf Stunden allein gelassen werden. Will die ganze Familie den Hund? Was sagt das Familienmitglied, das sich überwiegend um  den Hund kümmern muss? Diese Frage ist wichtiger, als die meisten glauben. Die Kinder wollen einen Hund, aber  selbstverständlich wird die Hauptarbeit bei Muttern hängenbleiben, schon deshalb, weil die Kinder  in die Schule müssen und den Hund bei allen guten Vorsätzen gar nicht regelmäßig versorgen  können. Mutter wird den Hund meistens füttern und mit ihm spazierengehen müssen. Also ist es ganz wichtig, dass gerade sie mit der Entscheidung für den Hund einverstanden ist, denn sie wird für den Hund die Hauptbezugsperson sein.   Sind meine Kinder schon alt und reif genug, für einen Hund?   Haustiere sind als Spielzeug gänzlich ungeeignet!! Wenn man kleine Kinder oder ein Baby hat, und ein Sie möchten sich einen  Hund ins Haus holen, sind Sie dann auch bereit und in der lage sich um Beide (oft gleichzeitig) zu kümmern wenn Sie etwa gerade allein im Haus sind?  Denn, das Baby schreit oder sitzt in der Wanne,  und der Hund muss runter, was jetzt?                                                                                                                                                                  Man sollte auch bedenken das Kinder erst ab etwa dem Dritten Lebensjahr die Fähigkeit entwickeln, den Hund wirklich als Lebewesen zu begreifen.   Bin ich bereit, Abstriche in der Sauberkeit meiner Wohnung zu akzeptieren? Vor allem bei Hunden, die mehr oder weniger stark haaren, fällt dieser Punkt ins Gewicht. Während  des ca. zweimal im Jahr stattfindenden Fellwechsels kann man gar nicht so schnell staubsaugen, wie  Hund abhaart. Trotz größter Sorgfalt muss man sich mit Hundehaaren in der Wohnung und auf der  Kleidung arrangieren. Aber nicht nur damit. Das Hündchen wird mit nassem und manchmal  dreckigem Fell nach Hause kommen, das hinterläßt, trotz abfrottieren, Spuren. Ertragen Sie den  Gedanken an ein nasses, dabei sehr nach Hund duftendes Fellknäuels auf ihrem hellen  Wohnzimmerteppich oder auf dem neuen Parkett? Natürlich kann man auch als Hundehalter einen gewissen Sauberkeitsstandart in seiner Wohnung  bewahren, keine Sorge, aber wer sich pingelig schon über jeden Fussel auf dem Boden aufregt, der ist mit Hund möglicherweise hoffnungslos überfordert.   Kann ich die laufenden Kosten tragen? Die Anschaffung, selbst eines teuren Rassehundes ist hierbei der geringste Posten. Hundeausstattung, Futter, je nach Größe des Hundes, Hundesteuer, Versicherung, Tierarztkosten  sind laufende Kosten, die regelmäßig anfallen. Sind Sie in der Lage, monatlich 50 - 100€ , oder  auch mehr für den Unterhalt des Hundes aufzubringen?   Habe ich genügend Zeit für den Hund? Bedenken Sie, dass Sie Ihren Hund nicht länger als vier  bis fünf Stunden am Tag alleine lassen  sollten. Auch wenn sich das Leben nicht immer an ideellen Richtwerten ausmachen lässt, wenn sie  vollzeitig berufstätig sind und Ihren Hund nicht mit zur Arbeit bringen können, sollten Sie vorerst auf Hundehaltung verzichten, - dem Tier zu liebe.   Bin ich bereit, meinen Hund artgerecht zu beschäftigen? Zweimal am Tag für für zehn Minuten vor die Tür, reicht nicht. Ein Hund braucht neben genügend  Bewegung auch Beschäftigung, die ihn gemäß seiner Veranlagung fordert. Das kann durch spezielle  Ausbildung im Hundeverein geschehen, aber auch mit etwas Fantasie zuhause und beim  Spaziergang. Wichtig ist nur, dass sich Hund und Mensch gemeinsam beschäftigen.   Bin ich bereit, bei Wind und Wetter mit dem Hund spazieren zu gehen? Voraussetzung dafür ist geeignete, wetterfeste Kleidung und gute Schuhe, vor allem im Winter.  Entsprechend ausgerüstet gibt es eigentlich nichts Schöneres, als bei jeden Wetter mit dem Hund  die Natur zu genießen.   Wie sieht es mit der Unterbringung des Hundes im Urlaub aus - oder ist man bereit, fortan  den Urlaub hundgerecht zu gestalten? Mal schnell in den Flieger und last minute für ein verlängertes Wochenende in den Süden? Mit  Hund geht das nicht mehr. Den ganzen Tag am Strand unter südlicher Sonne braten ist für die meisten Hunde ohnehin eine Qual. Daher sollte ein Urlaub mit Hund auch die Belange des  Vierbeiners berücksichtigen. Die Frage der Unterbringung muss vorher geklärt sein. Sind Hunde im  Hotel, in der Ferienwohnung oder auf dem Campingplatz gestattet? Darf der Hund mit an den  Strand? Wie sind die Einreisebestimmungen des Gastlandes? Wie gestaltet sich die Anreise?               Wenn Sie Ihren Hund nicht mit in den Urlaub nehmen wollen, ist es gut, einen vertrauenswürdigen  Hundesitter zu haben, oder die Unterbringung in einer guten Hundepension in Erwägung zu ziehen, was freilich mit Kosten verbunden ist.  Haben Sie im Familien- und Freundeskreis tierliebe Menschen, die im Notfall auf den Hund aufpassen können?  Bin ich bereit, mich auch dann noch um meinen Hund zu kümmern, wenn er alt geworden ist? Auch Hunde altern und verändern sich dabei. Wenn der Sportskamerad seine Knochen spürt und  nicht mehr laufen mag, wenn seine Sinne nachlassen, er taub und blind wird, Alters wehwehchen  öfters den Tierarztbesuch nötig machen und der vierbeinige Begleiter senil und wunderlich wird - bin ich dann bereit, mich so intensiv zu kümmern, wie es der Senior fordert? Alte Hunde bereichern  das Leben enorm und sind tolle Begleiter,  aber sie verlangen Rücksichtnahme und Fürsorge. Das sind wir ihnen schuldig. Und schließlich: Bin ich bereit, meinen Hund auf seinem letzten Weg zu begleiten, wenn es ihm zu schlecht geht, um in Würde sterben?
Die kleinen Löwen vom Zillertal
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